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Warum Lärm krank macht.

Eine Frage gleich vorweg: Wie ruhig ist es bei Ihnen zu Hause? Ein ständiger Geräuschpegel im Haus kann der Gesundheit nachhaltig schaden.

Das eigene Heim sollte eigentlich eine Oase der Ruhe sein. Ein Ort, um dem Alltagsstress und Lärm der Außenwelt aus dem Wege zu gehen. Doch nicht jeder wohnt in ruhiger Idylle auf dem Lande. Gerade in den Wohngebieten der Städte sorgen Straßen- und Schienenverkehr für einen permanenten Geräuschpegel. Schnell werden diese Alltagsgeräusche als unerwünschter, störender und belästigender Schall empfunden. Als Lärm, der das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden negativ beeinflussen kann. Denn gerade diese permanenten akustischen Überreizungen können weitreichende Folgen haben:
• Konzentrationsschwächen,
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
• Verdauungsstörungen,
• Schlafstörungen,
• Depressionen sowie Lernbehinderungen bei Kindern

sind Krankheitssymptome, die man nicht unterschätzen sollte, aber deren wirkliche Ursachen oftmals lange unerkannt bleiben. So wird Lärm zu einer lange unterschätzten und verdrängten Umweltbelastung, an die sich der Mensch nie gewöhnen kann. Denn laute Geräusche lösen Stress und damit Körperreaktionen aus – auch in der Nacht im vermeintlich tiefen Schlaf. Die Augen kann man schließen, aber die Ohren sind immer „auf Empfang“, dem Lärm ausgeliefert. Und der macht nicht vor der eigenen Haustür halt. Dort, wo man sich vom Alltagsstress erholen möchte um Energie zu tanken und abzuschalten.  Deshalb ist gezielter Schallschutz in der Wohnung oder am Eigenheim ein wichtiges Thema. Außengeräusche dringen dort ein, wo der geringste Widerstand an der Fassade zu finden ist: durch die Fenster. Ältere Fenster stellen in vielerlei Hinsicht eine Schwachstelle dar. Dabei geht es nicht nur um die Art der Verglasung, sondern auch um die Profile und deren Einbau durch echte Profis. Sinnvolle Schallschutzmaßnahmen am eigenen Haus steigern nicht nur den Wert der Immobilie, sie sind auch nachhaltige Investitionen in die Gesundheit der Familie und sorgen für maßgeblich mehr Lebensqualität.

Was ist Lärm?

Lärm wird als „unerwünschter und störender Schall” definiert. Was als Lärm empfunden wird, ist zuerst vom Geräusch selbst abhängig, von seinen physikalischen Eigenschaften wie Frequenz und Schalldruckpegel.

Ob etwas mehr oder weniger laut scheint, wird auch vom Grundgeräuschpegel beeinflusst. Das ist jene Geräuschkulisse, die uns Tag und Nacht umgibt, die wir meistens gar nicht mehr bewusst hören und die wir als Ruhe empfinden. Da der Grundgeräuschpegel in der Nacht abnimmt, erscheint das gleiche Geräusch in der Nacht lauter als am Tag. Ein Beispiel zur Illustration:
Ein vorbeifahrender LKW an einer Durchgangsstraße wirkt auf uns weniger laut als der gleiche LKW in einer Kleingartensiedlung. Eine wichtige Rolle spielt auch unser subjektives Empfinden. Bestes Beispiel dafür ist laute Rockmusik aus der Stereoanlage. Für den  einen ist das bereits viel zu laut, für einen anderen jedoch noch immer zu leise. Entscheidend dafür, ob Geräusche stören oder nicht, ist auch die Situation, in der wir uns befinden, oder die Tätigkeit, die wir gerade erledigen. Wer gerade ein Buch liest oder hochkonzentriert am Computer arbeitet, wird auch auf leise Geräusche empfindlich reagieren.


 


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