Das ideale Dach für eine Solaranlage hat eine Neigung zwischen 20 und 60 Grad, ist nach Süden ausgerichtet und nicht verschattet
Immer mehr Bundesbürger holen sich Sonnenenergie vom Dach ins Haus, denn die schräge, dem Himmel zugewandte Fläche, eignet sich hervorragend dafür. Hausbesitzer können zwischen einer Aufdach- und einer Indachmontage wählen. Bei der Aufdachmontage werden die Module für die Stromgewinnung oder die Kollektoren für die Erzeugung von Warmwasser mehrere Zentimeter über der Dacheindeckung befestigt. Bei der Indachmontage sind sie anstelle des Deckungsmaterials in der Dachfläche versenkt.
Werden Kollektoren oder Module direkt auf den Dachlatten festgemacht, muss das Holz jedoch eine ebene Unterlage bilden und darf nicht beschädigt sein. Anderenfalls können schädliche Spannungen in der Anlage auftreten. Kaputte Latten sollten deshalb ausgetauscht und schiefe Hölzer aufgestockt werden. Darauf weist die Dachherstellervereinigung dach.de hin.
Das ideale Dach für eine Solaranlage, gleich ob für Strom oder Wärme, hat eine Neigung zwischen 20 und 60 Grad, ist nach Süden ausgerichtet und nicht verschattet, so dach.de. Eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung für einen Vier-Personen-Haushalt sollte sechs Quadratmeter groß sein.
Die Dimension einer Solarstromanlage hängt nicht vom Bedarf, sondern von der Investitionsbereitschaft ab. Denn der Strom wird in aller Regel nicht selbst verbraucht, sondern ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Üblich ist eine Fläche zwischen zehn und zwanzig Quadratmetern. Zu unterscheiden sind Anlagen, die aus mehreren kleinen Komponenten bestehen, welche von Hand auf das Dach transportiert werden können. Große, zusammenhängende Systeme können sehr schnell mittels Kran installiert werden. Die Experten von dach.de weisen jedoch darauf hin, dass nur ein Fachmann den Einbau vornehmen darf.
Quelle: www.baunetz.de