Nichts ist schlimmer, als wenn beim Bauen plötzlich das Geld ausgeht - neuer Ratgeber des Bauherren-Schutzbunds zeigt, womit Häuslebauer rechnen müssen
Wer baut oder modernisiert sollte seine Finanzen stets im Auge haben, denn unerwartete Kosten können das meist knappe Budget schnell sprengen. Ein neu erschienener Ratgeber des Bauherren-Schutzbunds in Berlin will Häuslebauern unangenehme Überraschungen ersparen. Die Broschüre "Finanzierung - Baukosten im Überblick" gibt Tipps für die realistische Kalkulation der eigenen vier Wände.
Bauherren finden im Ratgeber eine Übersicht der bei Neubauten regelmäßig anfallenden Kostenpositionen. So gibt es Hinweise, was beim Erwerb des Baugrundstücks unter die Erwerbsnebenkosten fällt. Dabei geht es nicht allein um die bekannten Makler- und Notargebühren oder Grunderwerbsteuer und Vermesserkosten. Auch auf oft unterschätzte Fragen wird verwiesen: Wie ist der Baugrund beschaffen? Ist das Grundstück baureif oder sind Abriss und andere bauvorbereitende Maßnahmen erforderlich? Welcher Erschließungsaufwand ist zu erwarten?
Der Ratgeber regt an, alle Wünsche für Bau und Ausstattung des Hauses gewissenhaft zu definieren und in die Verhandlungen mit Baufirmen einzubeziehen. Preisangebot, Vertragsbedingungen und Bau- und Leistungsbeschreibung von Anbietern sollten Bauherren dabei stets als Einheit zu betrachten und mit kritischem Blick zu prüfen.
Die bezugsfertige Erstellung des Gebäudes sollte Kalkulationsmaßstab sein. Was es dabei zu beachten gilt und wie zum Beispiel Eigenleistungen oder vom Anbieter nicht erbrachte Leistungen richtig kalkuliert werden, wird ausführlich beschrieben. Auch die Kosten für Versorgungs- und Außenanlagen gehören in die Kalkulation. So werden etwa Ausgaben für die Hausanschlüsse von Bauherren oft unterschätzt.
Bauherren-Schutzbund-Ratgeber "Finanzierung - Baukosten im Überblick": Download (PDF-Datei, 139 KB, kostenlos)
Quelle: www.baunetz.de